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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Siemens hat SAP überholt und ist nun das wertvollste Unternehmen im deutschen DAX-Index, nachdem die SAP-Aktie aufgrund des schwächeren Wachstums im Cloud-Bereich um über 16 % eingebrochen war, während die Siemens-Aktie nach positiven Ergebnissen des Konkurrenten ABB um über 4 % gestiegen war. Der DAX-Index fiel um etwa 1 % aufgrund von Gewinnmitnahmen im Vorfeld der US-Zinsentscheidungen.
Die SAP-Aktie brach um bis zu 16 % ein, nachdem der Software-Riese die Anleger mit einem schwächer als erwarteten Wachstum im Cloud-Geschäft und einem zurückhaltenden Ausblick für 2026 enttäuscht hatte. Trotz eines allgemeinen Wachstums und einer Verbesserung der Rentabilität gelang es dem Unternehmen nicht, genügend Cloud-Software-Verträge abzuschließen, wodurch die Aktie ein Zweijahrestief erreichte. Der Rückgang hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den deutschen DAX-Index, wobei SAP zwei Drittel der Verluste ausmachte. CEO Christian Klein ist weiterhin zuversichtlich, was die Positionierung von SAP für das Wachstum im Bereich Business-KI angeht, räumte jedoch ein, dass der aktuelle Aktienkurs „nicht schön” sei.
Der Internationale Währungsfonds berichtet, dass Kanadas interne Handelsbarrieren, insbesondere in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheitswesen und Bildung, mehr kosten als ausländische Zölle, was durchschnittlich einem Zollsatz von 9 % entspricht. Die Beseitigung dieser Barrieren könnte das BIP um bis zu 7 % (210 Milliarden Dollar) steigern, indem sie die Produktivität und den Wettbewerb ankurbeln, aber Fortschritte hängen davon ab, dass die Provinzregierungen regulatorische Unterschiede abbauen.
Die Schweizer Märkte stehen trotz gemischter Signale aus den USA vor einem positiven Start, wobei der SMI voraussichtlich um 0,11 % zulegen wird. US-Technologieaktien standen unter Verkaufsdruck, angeführt von einem Rückgang von 10 % bei Microsoft, während die asiatischen Märkte uneinheitlich tendierten und der japanische Nikkei um 0,3 % nachgab. Bitcoin setzte seinen Rückgang fort, die Ölpreise fielen aufgrund geopolitischer Bedenken, und an den Devisenmärkten zeigte sich der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen stark.
Die Schweizer Märkte eröffneten höher, wobei der SMI vorbörslich um 0,11 % zulegte, unterstützt durch positive Quartalsergebnisse von Apple. Mehrere Schweizer Aktien erhielten neue Ratings und Kurszielanpassungen, wobei ABB bullische Upgrades erhielt, während die enttäuschenden Gewinne von Microsoft die US-Technologieaktien belasteten und einen Rückgang von 10 % verursachten. Bitcoin setzte seinen Abwärtstrend fort und erreichte mit rund 82.800 USD ein Zweimonatstief. Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die japanischen Märkte von Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien beeinflusst wurden. Der Dollar legte angesichts der Hoffnung auf eine Vermeidung eines Shutdowns der US-Regierung zu, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Bedenken nachgaben.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, steht vor turbulenten letzten 100 Tagen, da die Trump-Regierung den Druck für niedrigere Zinsen erhöht und gleichzeitig beispiellose rechtliche Angriffe auf Fed-Beamte startet. Die Konfrontation umfasst drei Hauptkonflikte: rechtliche Schritte zur Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook, einen Streit um Powells Nachfolger und umfassendere Bedrohungen für die Unabhängigkeit der Fed angesichts des wachsenden politischen Einflusses auf geldpolitische Entscheidungen.
Der Artikel wirbt für den Abonnementdienst „Monetary Policy Radar“ der Financial Times, der Analysen und Einblicke in die Politik der Zentralbanken bietet, darunter auch die erwartete Politik der US-Notenbank, die bis Mitte des Jahres unverändert bleiben soll. Der Dienst bietet Expertenkommentare, Analysen von Wirtschaftsdaten und Prognosetools für Anleger, die die Auswirkungen der Geldpolitik verstehen möchten.
Indonesische Aktien erholten sich von ihren frühen Verlusten, nachdem sie im Tagesverlauf um mehr als 10 % gefallen waren. Die Behörden kündigten Maßnahmen an, um den Bedenken der Anleger nach der Warnung von MSCI vor einer möglichen Herabstufung vom Status eines Schwellenmarktes zu einem Grenzmärkte-Status Rechnung zu tragen. Die Aufsichtsbehörden versprachen, die Anforderungen an den Streubesitz auf mindestens 15 % anzuheben, um die Marktzugänglichkeit aufrechtzuerhalten. Auslöser für den Ausverkauf war die Herabstufung indonesischer Aktien durch Goldman Sachs auf „untergewichtet” und die Aussetzung neuer Aufnahmen in indonesische Indizes durch MSCI.
Der DAX-Index gab um rund 1 % nach, da die SAP-Aktie nach enttäuschenden Quartalsergebnissen, die ein schwächeres Wachstum im Cloud-Bereich zeigten, um über 13 % einbrach. Andere europäische Aktien wie die der Deutschen Bank und Nokia gaben trotz gemischter Gewinnmeldungen ebenfalls nach. Die US-Notenbank hielt die Zinsen unverändert und sorgte damit für wenig Impulse am Markt. Gold erreichte angesichts der Zinspause einen neuen Höchststand von über 5.500 USD pro Unze. Verschiedene Unternehmen, darunter Apple, Mastercard und Caterpillar, werden im Laufe des Tages ihre Geschäftszahlen veröffentlichen.
Hyundai Motor meldete einen unerwartet starken Rückgang des Betriebsgewinns um 40 % im vierten Quartal, was den dritten Rückgang in Folge bedeutet. Hauptursache dafür sind die US-Zölle auf importierte Fahrzeuge. Der südkoreanische Automobilhersteller führte die schlechten Ergebnisse auf die Zölle der Trump-Regierung und die schwierigen Marktbedingungen zurück, prognostizierte jedoch für 2026 eine Verbesserung der Verkaufszahlen und Gewinnmargen durch höhere Lieferzahlen und den Verkauf von Fahrzeugen der Oberklasse.

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